Das Naturmagazin GEO hat gemeinsam mit Peter Wohlleben ein neues Projekt gestartet: In „Wohllebens Welt“ berichtet der Bestseller Autor von seinen Erfahrungen beim Waldbaden: „Für mich ist die Beschäftigung mit der Natur wie ein Anti-Stress-Programm“.

Duftstoffe für das Immunsystem

Peter Wohlleben zählt auf, dass viele Untersuchungen belegen welche heilsame Wirkung die Natur auf uns ausübt: „Sobald wir einen Forst betreten, schlägt unser Herz ruhiger, der Blutdruck sinkt, im Körper zirkulieren weniger Stresshormone“.

Damit nimmt er Bezug auf die Untersuchungen von Professor Yoshifumi Miyazaki. Der Wissenschaftler hat jahrelang in Japan erforscht, warum sich der Wald so positiv auf unsere Gesundheit auswirkt. In seinem Waldbaden Buch beschreibt er “Shinrin Yoku – Heilsames Waldbaden” .

„Blätter entfalten ihre Heilkraft allein schon, wenn wir sie ansehen“, betont auch Peter Wohlleben: „Das Grün wirkt offenbar beruhigend auf Körper und Psyche. Neuere Forschungen belegen gar, dass bestimmte Duftstoffe, die die Bäume ausdünsten unser Immunsystem stärken“.

Wissenschaftliche Bestätigung aus Kanada

Zur Waldmedizin, die im neuen GEO Magazin vorgestellt wird, gehört auch ein Bericht aus Kanada. Dort haben Wissenschaftler in einer Studie herausgefunden: „Je mehr Bäume in einem Stadtviertel von Toronto wuchsen, desto gesünder waren die dort lebenden Menschen im Mittel.“

Das bestätigt auch Peter Wohlleben: „So steigt nach Aufenthalten im Wald die Anzahl wichtiger Abwehrzellen messbar an.“ Die heilsame Wirkung des Waldes nutzen auch die Zertifizierten Waldbademeister, die im Gutshof ihre Ausbildung machen.

Zuerst erleben Sie in zwei Tagen Selbsterfahrung, wie wohltuend sich das Waldbaden auf Körper, Seele und Geist auswirken. Danach trainieren Sie unter professioneller Anleitung vier Tage lang, wie sie ihr Wissen in eigenen Waldbade Kursen mit anderen teilen.

Lernen, sich im Wald zu entspannen

In „Wohllebens Welt“ beschreibt der Autor, wie das Waldbaden unter Anleitung eines Experten professionell begleitet wird: „Dabei werden Aufenthalte in der Natur mit verschiedenen Übungen verknüpft – etwas mit Meditation, dem Training von Achtsamkeit oder sanfter Bewegung.“

Peter Wohlleben macht deutlich, wie wichtig es ist, „alles langsam auszuführen. Kein festgelegtes Ziel zu verfolgen.“ Das bestätigen auch die Kursteilnehmer im Gutshof und berichten darüber in einem sehr kurzweiligen Fernsehbeitrag der ARD Tagesthemen.

„Ich begrüße die Entwicklung sehr,“ so Wohlleben, „Denn viele Menschen trauen sich nicht, einfach in den Wald zu gehen, ohne Ziel, ohne Plan. Und gerade für diejenigen, die sich vielleicht noch nicht sicher in der Wildnis fühlen, ist es ungemein hilfreich, an die Hand genommen zu werden.“

Waldbaden Peter Wohlleben

Das Alleinsein unter Bäumen

Leider ist sehr viel Wissen um die heilende Wirkung des Waldes verloren gegangen. Wer weiß heute noch, dass um das Jahr 1900 die Aufenthalte im Wald als einzige wirksame Therapie gegen Tuberkulose galten?

Heute betonen die Wissenschaftler, das dieser gesundheitsfördernde Effekt zum Teil auf die Duftstoffe der Bäume zurück zu führen ist. Sie ermutigen deshalb aktiv, das Waldbaden für die eigene Gesundheitsfürsorge zu nutzen.

Besonders wertvoll sind die Terpenoide: Sie werden vor allem von den Nadelbäumen ausgeströmt, wie Fichte, Kiefern und Tannen. Manche Bäume nutzen die flüchtigen Duftstoffe, um damit Schädlinge abzuwehren. Doch für den Menschen sind gerade diese Terpenoide gesundheitsfördernd.

Waldbaden will gelernt sein

Peter Wohlleben beschreibt, wie schwer es vielen Menschen fällt, beim Waldbaden bewußt langsam zu gehen: „Oft geht es schieres Tempo: darum also, viel Strecke zu machen… Und doch wird der Wald auf diese Weise mehr oder minder zur Kulisse reduziert.“

Das Kontrastprogramm lautet: „Beim Waldbaden dagegen drehen wir die Geschwindigkeit guter. Wir lernen vom Gas zu gehen, legen unsere Ziele beiseite. Wir lassen den Moment bestimmen, was der nächste Augenblick bringt.“

Für den erfahrenen Förster ist das großes Kino für alle Sinne: „Wie fühlt sich das Moos unter meinen Händen an? Was knackt dort in der Ferne? Ist es angenehm, wie der Wind meine Wangen umschmeichelt?“

Die Natur gibt einen wichtigen Schatz frei

Doch Waldbaden ist nicht nur ein erfrischendes Erlebnis in der Freizeit. Auch in Betrieben kann es als präventive Gesundheitsfürsorge für frische Energie sorgen. Zum Beispiel in der Mittagspause bietet sich ein Waldbad für alle Sinne an, wie die Fachzeitschrift für Arbeitsmedizin im April berichtet.

Dazu passt auch das Fazit von Peter Wohlleben: „Durch das Öffnen aller Sinne, durch die achtsame Wahrnehmung der Umwelt, kann – das ist zumindest meine Erfahrung – die Natur ihren vielleicht wichtigsten Schatz preisgeben die Einsicht, dass nichts im Leben statisch ist, dass sich alles stets im Wandel befindet.“

Der Bestsellerautor fügt hinzu: „Wir können uns und dem Geschehen um uns etwas gelassener begegnen. Und auf diese Weise geradezu körperlich spüren, wie der bewusste Kontakt zum Wald uns stärkt und ermutigt.“

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Rainer Wälde
Rainer Wälde

Rainer Wälde liebt es, durch Filme, Bücher und Vorträge seine Zuhörer in ihrer Originalität zu ermutigen.
In seinem wöchentlichen Blog erzählt er ihre Geschichten.

www.rainerwaelde.de

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