So vermeiden Sie Stress beim Wohnung einrichten

Etliche Paare haben ziemlich Stress beim Wohnung einrichten: „Dieser Schrank? Der ist doch total hässlich! Den will ich nicht in meiner Wohnung haben! Und überhaupt: Wieso muss immer alles nach deinem Kopf gehen? Permanent müssen wir das machen, was du willst, es reicht mir langsam!“ Solche Auseinandersetzungen gehören der Vergangenheit an, wenn man sich rechtzeitig damit beschäftigt, wer welche Vorlieben hat.

Welche Träume haben Sie?

Sicher: Mal schnell eben einen Schrank kaufen, geht so natürlich nicht. Das braucht Zeit und Geduld. Aber ich denke, dass die Atmosphäre, in der man dann lebt (und liebt), eine ganz andere ist: eine, die sich auf die Dauer als die wesentlich belastbarere und stressfreiere erweisen wird.

Wenn wir Wohnberatungen machen, treffen wir uns mit den Bewohnern möglichst an einem Tisch, aber noch nicht in dem Raum, um den es dann gehen soll, und ermitteln mit Hilfe der TYP Living Box den Wohnstil und die jeweiligen Träume und Bedürfnisse. Und dann erst gehen wir in die Räume und überlegen, wie wir diese Träume umsetzen beziehungsweise unter einen Hut bringen können.

Was mache ich mit Erbstücken?

Kompromisse zu finden, ist natürlich nicht immer ganz leicht. Ich erinnere mich an eine Wohnberatung, die wir bei einer Familie machten, die aus Eltern, zwei Kindern und der Mutter des Familienvaters bestand. Diese Familie wünschte sich eine Modernisierung des Wohn- und Esszimmers – denn darin standen schwere, dunkle Eichenmöbel, unter anderem auch eine massige Schrankwand, die über und über dekoriert war mit Häkeldeckchen, Kristallglasschalen, Sammeltassen und jeder Menge anderem Nippes.

Ich sprach also mit allen Familienmitgliedern – außer der Großmutter. Die wurde von den anderen so ein bisschen außen vor gelassen und ich hinterfragte das nicht. Das sollte sich noch als Fehler erweisen! Nach unserem Einstieg in das Beratungsgespräch gingen wir also in das Wohn- und Esszimmer der Familie und sprachen über die Möbel. Ich empfahl, die massige Schrankwand einfach zu verkaufen – und alle schienen erleichtert. Auf einmal bemerkte ich, dass schräg hinter mir, in der Tür, die Großmutter der Familie stand – mit Tränen in den Augen. Ich rätselte noch, was los war, als auch schon der schönste Familienkrach um mich herum explodierte.

So wirkt der Raum größer und heller

Nach und nach stellte sich heraus, dass diese Schrankwand ihr gehörte – sie hatte sie sich jahrelang vom Mund abgespart, und nun sollte sie einfach so entsorgt werden, ohne sie, die Großmutter, auch nur zu fragen. Nun galt es, hier einen Kompromiss zu finden, der allen gerecht wurde. Wir diskutierten heiß und fanden schließlich eine Lösung: Die Schrankwand würde geteilt werden, ein Teil würde im Wohnzimmer bleiben, der andere Teil im Arbeitszimmer des Vaters eine neue Heimat finden – dadurch wirkte der Raum schon viel größer und heller.

Und die vielen Dekorationen würden aus der Schrankwand verschwinden, damit sie nicht so überladen wirkte, sondern leichter und luftiger. Und das klappte auch. Zusammen mit neuen Gardinen in einer lichten Farbe und einer neuen Couch statt der großen, sperrigen Eckgarnitur wurde ein heitererund freundlicher Raum aus dem Wohn- und Esszimmer der Familie.

Alle Bewohner sollten einbezogen werden

Etwas ganz Entscheidendes habe ich aus dieser Begebenheit allerdings gelernt: Wenn eine Wohnung oder ein Haus frisch neu bezogen oder umgestaltet wird, ist es wichtig, alle Bewohner mit einzubeziehen und sie ihre Wünsche äußern zu lassen. Zwar ist es nicht immer möglich, dass alle Haushaltsmitglieder bei einem Beratungstermin anwesend sind, aber alle sollten die Möglichkeit haben, ihre Vorstellungen einzubringen.

Dazu haben wir einen Interviewbogen entwickelt mit dessen Hilfe sich beispielsweise die Eltern mit den Kindern vorher abstimmen können. Bei einem Paar sollten beide Partner dabei sein.

Wie sind Ihre Erfahrungen?

Natürlich bin ich neugierig, welche Erfahrungen Sie beim Wohnung einrichten machen. Am 11. Oktober 2014 lade ich Sie ein, dass wir über Ihre „Herzensräume“ sprechen. Ich mache mit Ihnen den Wohntest und zeige Ihnen ganz praktisch, wie Sie Ihre Wohnung zu einer Wohlfühl-Oase einrichten können.




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