„Ich drücke mein Gesicht an seine dunkle, warme Rinde und spüre Heimat – und bin so unsäglich dankbar in diesem Augenblick“ 
schrieb Sophie Scholl, die couragierte Widerstandskämpferin.

Woran liegt es, dass wir uns so sehr nach einer Heimat sehnen?

Gerade im Sommer machen sich viele Reisende auf, um im eigenen Land neue Regionen ihrer Heimat zu erkunden. Andere sitzen Stunden im Stau, um weit weg von zu Hause Urlaub zu machen, und freuen sich dann doch wieder, in die vertraute Umgebung zurück zu kommen.

„Ohne Heimat sein heißt leiden“

Das hat Fjodor Dostojewski, der russische Schriftsteller, einmal gesagt und beschrieb damit die tiefe Sehnsucht nach Identität. Ich habe dieses Gefühl gerade erlebt, als mein Elternhaus verkauft wurde. Plötzlich fehlt dieser Ankerplatz, nach dem sich meine Seele sehnt, der Ort der inneren und äußeren Geborgenheit.

Authentisch lebenIn der neuen Sommer-Ausgabe von „Authentisch leben“ dreht sich (fast) alles um den Begriff „Heimat“: Monika Bylitza stellt heilsame Orte vor, an denen Sie neue Gedanken entwickeln können. Daniel Sikinger hat mit seiner Frau seine vertraute Heimat verlassen, um für ein Jahr im Kloster zu leben. Auch Rainer und ich berichten von unseren persönlichen Erlebnissen mit Heimat und Identität.

Wir wünschen Ihnen einen erholsamen Sommer und neue Erfahrungen auf Ihrer Lebensreise!

Ilona Dörr-Wälde
Ilona Dörr-Wälde

Ilona Dörr-Wälde unterstützt Menschen, ihre persönliche Berufung zu entdecken und neue Kraftquellen zu erschließen.
Im „Kloster auf Zeit“ lädt sie zum Auftanken im Gutshof ein.

www.klosteraufzeit.info

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