Schluss mit „grauen Mäuschen“ – Was bewirken Farben?

Vor einiger Zeit lernte ich Doris kennen. Sie läuft nach vorne gebeugt, redet aufgeregt und ihre Hände zittern. Ihre schulterlangen, schwarze Haare erinnern mich an „Schneewittchen“ oder
die Schauspielerin Hannelore Elsner, wobei sie eine junge Frau ist, die mit beiden Füßen im Leben steht. Sie trägt kein Make up, wirkt burschikos, ihre Haut wirkt fahl und grau.
Ihr lautes Lachen zeichnet sie aus. Wenn man aber genau hinschaut, laufen oft Tränen und man spürt eine innere, tiefe Traurigkeit.

Foto: Shutterstock

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Da ich gerade selbst eine Zeit der Traurigkeit durchmache, darf ich Doris näher kennen lernen und gewinne ihr Vertrauen. Sie bezieht mich in ihre Freizeit und Gespräche ein. Ich spüre, dass sie ein Ohr für mich hat und für Jeden, der Trost braucht, da ist. Als sie hört, dass ich beruflich mit Make-up zu tun habe, organisieren wir gemeinsam einen Beauty-Abend. Doris ist offen für Anregungen und Tips und probiert vieles aus. Während eines Spazierganges erzählt sie mir ihre Geschichte.

Großes Leid mußte sie erleben. Das „Warum“, wie hätte sie es verhindern können, trägt sie tief in ihrem Herzen.
Durch den Beauty-Abend haben wir Gespräche über Farben und was wem steht. Bei vielen Wanderungen durch den Frühsommer, stehen wir eines Tages vor einem Geschäft. Wir schauen uns einfach die neuen Trends an. Doris greift immer zu gewohntem Grau oder Orange. Ich zeige ihr ein aktuelles Teil in einem Royalblau. Sie ist verunsichert, probiert es jedoch an.
Erstmals sehe ich ihre Augen strahlen. Zwar fragt sie immer wieder, ob ich sicher bin, dass es ihr steht. Selbst hätte sie nie zu dieser Farbe gegriffen. Schließlich entschließt sie sich, dieses Teil zu kaufen.

Einige Zeit später sehe ich Doris selbstbewußt in diesem neuen Kleidungsstück. Sie geht aufrecht und strahlt.

Was ist mir als Beraterin wichtig?

In meiner Beratertätigkeit ist es mir wichtig meinen Kunden etwas an Grundwissen über Farbwirkungen zu vermitteln.
Jeder hat eine Lieblingsfarbe und verabscheut dagegen andere Farben. Wir verbinden unser Empfinden für Farben mit Erfahrungen oder Ereignissen, welche wir mit Farben im Lauf unseres Lebens gemacht haben. Auch unser Gegenüber regiert deshalb unbewusst auf darauf. Das ist besonders wichtig im Berufsleben.
Gerade jetzt im November, wo die Witterung nass, kalt und nebelig, halt „grau in grau“ ist, sehnt man sich nach Wärme und Farbe. Wie schön ist es, wenn jemand da nicht gerade auch noch in „Grau“angezogen ist, sondern z.B. im leuchtenden Rot.

Vielleicht nehmen Sie sich einmal Zeit und überlegen, welches Ihre Lieblingsfarben sind und womit Sie dies assoziieren.
Falls Sie offen eine Veränderung sind ermutige ich Sie eine Beraterin auf zu suchen. Hilfreich ist hierbei auch eine Einkaufsberatung. Hier sehen Sie das Ergebnis sofort und erhalten Feedback von der Beraterin.

Haben Sie Mut!

Ihre Eva Kraft


Autorin: Eva Kraft

ist Image Consultant und Expertin für Stilberatung und Visagismus



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