Mustertipps XL für Kurven-Queens

Hallo meine lieben Kurven-Queens, fragen Sie sich auch oft beim Blick in den Spiegel, welches Muster zu Ihnen passt und Ihre Figur und Ihren Stil toll zur Geltung bringt? Oder lassen Sie sich von der Mode treiben und nehmen, was gerade angeboten wird? Karos? Kreise? Blumen? Ringelstreifen? Tupfen? Animalprints?  Paisley? Nadelstreifen? Glencheck? Hahnentritt? Ganz schön viele Fragezeichen gleich am Anfang, oder? Aber versprochen, das war jetzt das letzte  – ich will Sie ja nicht verwirren.

Foto: shutterstock

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Gehen Sie mal gedanklich durch Ihren Kleiderschrank. Sie dürfen auch gerne hineinschauen, wenn Sie sowieso zuhause sind. Vielleicht tummeln sich auf Ihrer Kleidung je nach eigenem Stilverständnis ganze Zebraherden oder blühen üppige Blumen. Gegebenenfalls fände ein Schotte in Ihrem Schrank immer etwas Passendes zum Anziehen. Oder für einen Segeltörn auf dem Meer könnten Sie die ganze Mannschaft mit Ringelshirts ausstatten. Es bleibt die Frage, ob das bevorzugte Muster wirklich das richtige für Sie ist.

Um ehrlich zu sein: Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort. Wenn Sie es genau wissen wollen, empfehle ich Ihnen eine persönliche Stilberatung. Hier sehen Sie – professionell angeleitet beim Blick in den Spiegel – sehr gut, was geht und was eher nicht. Dabei erfahren Sie dann auch, ob Sie viel Muster vertragen oder lieber weniger, ob großflächige Verteilung oder lieber klein und wie hingestreut. Sie sehen, ob Sie klare Konturen benötigen oder ob für Sie das Mustermotto gilt „panta rhei“, und zwar am besten ineinander.

Doch Sie haben sich von diesem Blogbeitrag bestimmt statt noch mehr Fragezeichen in Ihrem Kopf  ein paar handfeste Mustertipps gewünscht. Hier bitte – ein paar Grundlagen:

1. Zu jedem Stil- und Figurtyp passen ein paar Muster vorzüglich und andere nicht.

2. Zu Körpferformen mit weiblichen Rundungen gehören feminine Muster wie Blüten, Spitze, Tupfen, die gerne ineinander fließen dürfen. Eher ungünstig sind Streifen, Karos und kantige geometrische Muster.

3. Ist Ihr Körper eher gerade und athletisch, ohne ausgeprägte Taille und kaum Rundungen, passen Ihnen optimal Karos und unkomplizierte Streifen.

4. Sind Sie auffallend groß und ein wenig kantig, können Sie auffällige, grafische Muster und Animalprints mit starken Konturen wählen.

5. Haben Sie eine ausgewogene Figur, die weder allzu rund noch zu gerade, weder besonders groß noch kantig ist, dann dürfen Sie gerne zu klassischen, zurückhaltenden Muster für Ihre Garderobe greifen, nämlich solchen, die gerne auch für Herren-Businesskleidung genommen werden. Aber vermutlich verzichten Sie sowieso am liebsten ganz auf Muster, um zeitlos elegant gekleidet zu sein.

6. Wenn Sie eher klein und mollig sind, vermeiden Sie große Muster. Die lassen Sie noch kleiner erscheinen und damit auch noch molliger.

7. Wenn Sie groß und üppig sind, wählen Sie mittelgroße Muster. Große Muster wirken sehr unruhig und lenken Blicke gegebenenfalls auf vorhandene Problemzonen. Besonders riesengroße, bunte Kreise in Brusthöhe oder auf den Hüften und Oberschenkeln wirken wie Zielscheiben für die Blicke der anderen Leute.

8. Vermeiden Sie Muster und Rapporte, die auffällig quer verlaufen. Das lässt Sie breiter und gleichzeitig kleiner erscheinen, als Sie sind. Leider sieht man gerade das sehr häufig in der XXL-Mode: Finger weg von Bordüren in Schulterhöhe oder am Saum und quer verlaufenden Karos.

Topp-Schlankmacher-Tipps: Wählen Sie Längsstreifen oder lassen Sie das Muster Ihrer Wahl diagonal über das Kleidungsstück tanzen. Stellen Sie Karos auf die Spitze. Und ganz wichtig: Übertreiben Sie es nicht mit Muster – weniger ist sehr oft viel besser.


Christine Becker

ist seit 1997 ausgebildete Farb- und Stilberaterin. Sie bietet maßgeschneiderte Firmenseminare und Imagecoachings für Führungskräfte an, sowie Personal Shopping und Garderobenplanung. Darüberhinaus berät sie auch Privatpersonen im Rahmen einer Typberatung.

www.farbundstil.info



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