Was muss in Ihrem Leben geschehen, dass Sie am Ende sagen werden: Es war gut!?
Haben Sie sich diese Frage schon einmal gestellt?

Auf jeden Fall ist es nie zu spät damit anzufangen…

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War das jetzt alles?

Im beruflichen Alltag beschäftigen wir uns eher mit Fragen wie: Welche Termine stehen heute auf meiner Agenda? Wie sehen die Verkaufszahlen diesen Monat aus? Kommt die neue Werbekampagne bei unseren Kunden gut an? Welche Reaktionen erhalten wir in den sozialen Netzwerken, wie Instagram und Facebook? Bekommen wir positive Rückmeldungen zu unseren neuesten Blogeinträgen? etc.

Auch in unserem Privatleben geht es oft um Terminplanung, man achtet auf die Geburtstage der Familienmitglieder und Freunde, besucht das Klaviervorspiel oder die Fußballspiele der Kinder und auch der Verein und ehrenamtliche Tätigkeiten bescheren uns eine regelrechte Terminflut. So vergehen die Jahre und wir fragen uns manchmal: „War das jetzt alles?“ Unsere Träume und Visionen, kommen sie noch in unserem Leben vor?

Leben wir unser Leben oder werden wir gelebt?

Kennen wir uns eigentlich selbst? „Ja, klar“, sagen wir. „Wir sind doch den ganzen Tag mit uns zusammen“. Aber stimmt das? Sind wir das wirklich? Oder machen wir uns etwas vor, orientieren uns am Wunschbild, das andere von uns haben?

Dies sind Fragen, über die es sich lohnt, nachzudenken. Spätestens um die Lebensmitte herum tauchen diese Gedanken auch immer wieder auf. Man überlegt, ob das jetzt alles war, was das Leben zu bieten hat. Viele von uns haben einen Beruf, in dem sie mehr oder weniger glücklich sind, das Eigenheim ist gebaut, die Kinder aus dem „Gröbsten“ raus, eigentlich könnte man zufrieden sein, wäre da nicht dieses Gefühl, diese bohrenden Fragen: Wozu bin ich auf der Welt? Gibt es so etwas wie eine persönliche Berufung, einen Lebensauftrag und wenn ja, habe ich ihn entdeckt?

Keine Generation vor uns hatte so viele Möglichkeiten und Freiheiten, das eigene Leben zu gestalten, wie wir heute. Darin liegt ein großer Segen, aber auch eine Herausforderung. Der Wunsch entsteht, nochmal etwas „ganz neues“ zu starten.

Wer spät neu anfängt, macht dies meist mit besonderem Schwung

Manche Angestellten spielen mit dem Gedanken, sich selbständig zu machen, andere möchten endlich nicht mehr nur arbeiten, sondern sich viel Zeit für die Familie und Freunde nehmen. Es gibt auch Personen, die jenseits der 50 endlich beginnen, ihr Leben zu leben. Sie lernen auf ihre Bedürfnisse zu achten, probieren Neues aus und entdecken in sich ´ungelebte´ Dinge, die ans Licht wollen. Niemand muss so weitermachen wie in der Vergangenheit.

Dazu ein persönliches Beispiel:

Als ich im Jahr 2011 meine Ausbildung zum Personal Image Coach bei der Typakademie in Limburg begann, war ich 49 Jahre alt. 25 erfolgreiche Jahre Familienmanagement in unserer Großfamilie mit sieben Kindern lagen da bereits hinter mir. Ich startete voller Elan in diese Ausbildung, die so ganz anders war als mein bis dahin gewohnter Alltag. Es machte mir eine Riesenfreude, neues zu lernen und meine ersten Kundenberatungen erfüllten mich mit großem Stolz. Seither habe ich nicht mehr aufgehört zu lernen. Es folgten Aus- und Weiterbildungen im Bereich „Systemische Beratung und Coaching“ und 2017 habe ich mir auch meinen Herzenswunsch, eine Ausbildung zur Kosmetikerin, erfüllt. Heute bin ich glücklich, dass ich damals den Mut hatte, etwas völlig Neues zu starten.

Man kann jeden Tag neu anfangen, in jedem Alter.

Was hält Sie davon ab?

Liebe Leserinnen und Leser: Was beschäftigt Sie zum Thema „Lebensmitte – Neustart“ im beruflichen und/oder privaten Bereich? Welche Fragen stellen Sie?

Nutzen Sie die Vorteile eines Coachings bei mir!

Reflektieren Sie gemeinsam mit einem Sparringpartner auf Augenhöhe. Finden Sie Ihren persönlichen Weg, um mit Begeisterung in die neue Zeit zu starten,
denn:    Es ist nie zu spät anzufangen!

Gudrun Scherzinger
Gudrun Scherzinger

Personal Image Coach (IHK) und Kosmetikerin

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