Endlich den Kleiderschrank aufräumen

Kennen Sie die Situation? Es ist früh am Morgen – und Sie haben verschlafen. Aus dem Bad kommend stehen Sie vor Ihrem Kleiderschrank. Durch Ihren Kopf schießen die Gedanken: „Was habe ich heute für Termine? – Was ziehe ich an?“ Sie greifen nach einem T-Shirt aus einem Stapel und plötzlich macht sich dieser selbständig und alles fällt Ihnen entgegen. „Auch das noch!“ schießt Ihnen durch den Kopf. Immer, wenn man es eilig hat. Dabei ist das Outfit noch nicht vollständig. Sie greifen nach einer Hose – oh, diese hatten  Sie lange nicht an – und dann stellen Sie fest, sie passt nicht mehr.

Foto: Shutterstock

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Erst ist Frust da – dann der Entschluss: „Ich werde endlich den Kleiderschrank aufräumen!“ Für Sie alle, die diesen Entschluss gefasst haben, hier einige Tips, wie Sie vorgehen können.

1. Nehmen Sie sich Zeit für diese Aufgabe. Unter Zeitdruck macht es keinen Spaß. Ein kleiner Anreiz diese Aufgabe zu meistern, wäre eine Belohnung, die Sie sich gönnen – ein lang ersehntes Kleidungsstück.

2. Also los geht’s! Schaffen Sie Platz! Alles, was Sie lange nicht angezogen haben überprüfen Sie, ob es intakt ist und noch passt. Was Sie länger als eine Saison nicht getragen haben, legen Sie zur Seite. Auch was zu eng oder zu weit ist, sollte aussortiert werden. Kleidungsstücke, die völlig out sind und sich mit keinen anderen Teilen kombiniert werden können, werden auch weiterhin „Schrankhüter“ sein. Also ebenfalls auf den Stapel: „kann weg“.

3. Es gibt Schränke, die schon gute Ordnungssysteme beinhalten. Wenn Sie nicht über ein derartiges Möbelstück verfügen, beschaffen Sie sich entsprechende Ordnungssysteme. Diese sollten allerdings schon parat sein, nicht dass Sie zweimal die Kleidung in die Hand nehmen müssen. Ordnungssysteme sind bei verschiedenen Anbietern erhältlich, in unterschiedlichen Größen, zusammenklappbar und mit stabilem einlegbaren Boden.

Nun können Sie alle Teile sortieren, entsprechend zusammen legen und in die Boxen verteilen. So haben Sie alles übersichtlich in den Boxen. Für T- Shirt oder Pullover empfehle ich, zusätzlich nach Farben zu sortieren. Für die Kleidungsstücke, welche auf Bügel gehängt werden, schaffen Sie sich einheitliche, dünne Bügel mit Antirutsch-Beschichtung an. Diese habe ich in einem Möbelhaus gefunden. Sie sind zusätzlich mit einem Steg für Hosen. Dadurch, dass diese Bügel super dünn sind, haben Sie plötzlich Platz für fast doppelt so viel Kleidung. Sortieren Sie nach Art der Kleidung und nach Farben.

Sie können auch passende Outfits zusammen hängen. So finden Sie schnell ohne Panik die passende Kleidung.

4. Die aussortierte Kleidung legen/hängen Sie bitte nicht wieder in den Schrank.

Falls auch Ihre Freundinnen sich vom Gedanken des „Schrankaufräumens“ anstecken lassen, veranstalten Sie doch eine „Tauschbörse“. Was nicht mehr gebraucht wird – dafür gibt es Kleidersammlungen.

Und nun ist Zeit für Ihre Belohnung. Die erste Belohnung ist schon die Freude, wenn Sie nun den Kleiderschrank öffnen! Es ist Ordnung vorhanden! Das ersehnte Belohnungs – Kleidungsstück findet jetzt auf jeden Fall auch Platz.

Haben Sie Lust bekommen?

Gerne können Sie sich auch eine Fachfrau zur Unterstützung holen. Wir Imageberaterinnen kommen gerne.

Viel Spaß!


Autor: Eva Kraft

ist Image Consultant und Expertin für Stilberatung und Visagismus



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