Jahresplanung: Wie sieht Ihr Spielplan für 2014 aus?

Die neue Jahreszahl erinnert mich daran, wie vergänglich Zeit ist: 2014 spüre ich besonders, dass auf meiner Lebensreise schon einige Jahreswechsel hinter mir liegen. Deshalb möchte ich die vor mir liegenden Jahre sinnvoll zu gestalten. Beim näheren Hinsehen wird schnell klar: Der Kalender ist fast voll; da bleibt mir gar nicht mehr so viel Spielraum. Deshalb möchte ich diesen frischen Schwung des beginnenden Jahres nützen, um mich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Erstellen Sie Ihren persönlichen Spielplan

Gerade als Selbständige bin ich herausgefordert, meine Zeit selbst einzuteilen und zu gestalten. Ich bin in einem Dorf aufgewachsen und habe sozusagen mit der Muttermilch den Leitspruch mitbekommen: „Wer nicht sät, der wird nicht ernten“. Jeder Landwirt kannte seine Ackerfelder. Je nach Bodenbeschaffenheit und Klima plante er, wann was ausgesät und wie bearbeitet werden musste. Dennoch musste er flexibel bleiben, da das Wetter nur grob einschätzbar war. Welche Felder müssten auf einen Übersichtsplan eingetragen werden, damit die wesentlichen Lebensbereiche nicht vernachlässigt werden? Gibt es so eine Art Grobstruktur, die mir hilft das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren? Was kann nur ich tun und wird sonst niemand anders für mich tun?

Welche Beziehungen möchten Sie 2014 pflegen?

JahresplanungAuf der Beziehungsebene sind mir mein Ehepartner, die Familie, Freunde und Weggefährten und die Nachbarn wichtig. Auch drei soziale Gruppen möchte ich unterstützen. Für mich selbst möchte ich körperliche Fitness und die Gesundheit im Blick behalten. Daraus ergeben sich die Felder: Spiritualität, Bewegung, Urlaub und Weiterbildung. Letztlich gilt es auch, regelmäßig Räume, Büro und Auto zu pflegen, was ich unter dem Begriff materielle Ressourcen zusammengefasst habe.

Anfang Januar nehmen wir uns Zeit und erstellen einen sogenannten Spielplan. Er sollte auf ein DIN-A4-Blatt passen. Ich mache also eine Mindmap mit den Lebensbereichen und überlege mir für jeden Bereich ein bis zwei Handlungsziele. Dann treffen wir uns zu zweit und gleichen unsere Pläne ab. Dieser Spielplan bildet dann so eine Art Grobstruktur für das Jahr.

So verankern Sie Ihre Ziele im Alltag 

Die Ziele Ihrer Jahresplanung auf einen Zettel zu schreiben, reicht nicht. Jetzt gilt es also, tatsächlich den Kalender in die Hand zu nehmen und zu allererst die Lücken mit den Zeiten der Stille, des Urlaubs und der Reflektion zu füllen. Am leichtesten kann ich Termine mit Gott und mir selbst planen, anschließend Termine mit meinem Partner und dann die mit anderen Personen. Also den Telefonhörer in die Hand nehmen und Freunde fragen: „Sag mal, wollen wir in diesem Jahr mal zusammen für zwei Tage wandern gehen, hättest Du im Juni noch Zeit?“

Erfahrungsgemäß klappen solche Verabredungen nicht auf einmal. Deshalb nehme ich mir vor, in Pausenzeiten, immer wieder dran zu bleiben und ein oder zwei Ziele in Angriff zu nehmen. Außerdem hänge ich meinen Spielplan gut sichtbar an meine Pinnwand im Büro.

Ich wünsche Ihnen ein Jahresmotto, das tief aus Ihrem Herzen kommt, gute Ziele und eine Jahresplanung, die Ihnen hilft, vertrauensvoll das Jahr zu gestalten und Profil zu gewinnen.

Weitere Tipps finden Sie in der neuen Ausgabe von „Authentisch leben“




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